Akinfejew bezeichnet Annahmen über Doping von russischen Spielern dumm

Akinfejew bezeichnet Annahmen über Doping von russischen Spielern dumm

Igor Akinfejew, Torhüter und Kapitän der russischen Fußballnationalmannschaft, wies in einem Interview mit dem Sender NTV Spekulationen zurück, dass die Siege der russischen Mannschaft durch Doping der Spieler verursacht werden könnten. Laut dem Kapitän der Mannschaft wäre dies bei den zahlreichen Tests der Spieler sofort beweisbar gewesen.

„Was das Thema Doping angeht, ist diese Vermutung dumm“, sagte Akinfejew. „Weil das Team bereits sechs Mal vor der WM überprüft und nach jedem Spiel ein Dopingtest bei zwei Spielern durchgeführt wurde.“

Der Sieg der russischen Mannschaft in den Spielen mit Saudi-Arabien (mit einem Ergebnis von 5-0) und mit Ägypten (3-1) sei damit zu erklären, dass die Meisterschaft in Russland stattfindet. Dies helfe der Mannschaft. „Wir haben gerade erkannt, dass die Rolle der Heimmannschaft für uns vorteilhaft ist. Wir denken, dass die bisherigen Spiele gezeigt haben, dass die Jungs entspannt sind.“

Laut dem russischen Torhüter sei für ihn besonders wichtig, dass seine Teamkollegen es der gegnerischen Mannschaft nicht erlauben, zu nah an sein Tor heranzukommen. Der Mangel an Schüssen auf sein Tor sei ein langjähriger Traum von ihm. Er lobte auch die Arbeit von Trainer Stanislav Tschertschessow. Gleichzeitig betonte Igor Akinfejew die Rolle der russischen Fans im Spiel des Teams.

„Ihre Anwesenheit befreit uns in größerem Maße, als ich bisher gedacht habe. Die Fans treiben uns an. Vor achtzigtausend Zuschauern im Stadion Luschniki und wohl auch achtzigtausend in St. Petersburg zu spielen, ist eine wahre Wonne. Das bringt uns viel Energie, oder wie man das sonst nennen kann. Sie verleihen uns Flügel.“

Laut dem Kapitän hat die Mannschaft den Stil des Spiels von Uruguay genau studiert und dabei den harten Stil des Spiels des Gegners berücksichtigt. Akinfejew versprach, dass das Team alles geben und das Motto der Sbornaja „Spiele mit offenem Herzen“ wiederholen werde.

Der Chef der US-Anti-Doping-Agentur, Travis Tigart, hatte die FIFA am 22. Juni aufgefordert, das russische Team „aggressiv auf Doping zu überprüfen“, um „das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Integrität der Weltmeisterschaft zu schützen“. Die FIFA äußerte sich nicht zur Anzahl der Dopingtests von russischen Spieler während der WM.

[hub/russland.NEWS]

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