Britische Zeitung lädt May nach Russland ein und wieder aus

Britische Zeitung lädt May nach Russland ein und wieder ausFoto: Kremlin.ru

Die englische Zeitung The Guardian verbreitete eine Falschmeldung über eine angebliche Einladung Russlands an die britische Premierministerin Theresa May. Nachdem das Blatt die Meldung nun revidiert und neu verfasst wurde, stecke angeblich Moskau dahinter.

In der ursprünglichen Fassung hieß es, dass Russland nach dem Spiel zwischen England und den Kolumbianern im Achtelfinale angeblich „eine neue Einladung an Theresa May geschickt hat, den Boykott der Weltmeisterschaft auf Ministerebene aufzuheben“, heißt es.

Nun wird in einer überarbeiteten Meldung behauptet, dass der Kreml eine „neue Einladung“ an die Premierministerin verschickt habe, die jedoch abgelehnt worden wäre. Es heißt, dass „Russland aus Spaß gesagt hat, dass Theresa May zum Viertelfinale der Weltmeisterschaft mit England am Samstag eingeladen wird“.

Weiterhin behauptet die Zeitung, dass das Büro der Premierministerin geantwortet hätte, der Boykott der russischen Fußballmeisterschaft durch hochrangige Mitglieder der britischen Regierung und Mitglieder der königlichen Familie sei weiterhin gültig.

Am Mittwoch dementierte ein Vertreter der russischen Botschaft in London die Originalversion der Publikation. Er erklärte, dass keine „individuelle Einladungen an britischen Politiker zur WM gerichtet waren und dementsprechend auch niemand reagiert habe“

Laut dem Diplomaten „locke“ Rusland, im Gegensatz zu den Informationen im Guardian, niemanden, sondern böte jedem, einschließlich den Vertretern Großbritanniens, die Möglichkeit, sein Team freiwillig zu unterstützen.

Vorausgegangen war eine WM-Boykotterklärung der britischen Behörden als Reaktion auf die angebliche Vergiftung des ehemaligen GRU Oberst Sergej Skripal und seine Tochter Julia. Daraufhin wurden sämtliche Kontakte mit Russland auf diplomatischer Ebene eingefroren. Als Folge dieser Entscheidung reiste kein hochrangiger Vertreter des Vereinigten Königreiches zur Fußball-WM nach Russland.

[mb/russland.NEWS]

 

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