WM-Vorspiel in 2.000 Meter Höhe

WM-Vorspiel in 2.000 Meter HöheFoto: Pixabay/monikabaechler CC0 Creative Commons

Genau 50 Tage vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 fand oberhalb des Veranstaltungsortes Sotschi ein bemerkenswertes Fußballspiel statt. Im Wintersportgebiet Gorki Gorod wurde das höchste Match ausgetragen, dass jemals in Russland stattfand, teilte die Nachrichtenagentur Interfax mit.

Leistungsgerecht, so hieß es im Anschluss der Partie, habe man sich getrennt, dort oben in exakt 2.064 Metern Höhe über dem Meer. „Die Legenden des Russischen Fußballs“ spielten gegen das Team „Fußball-Legenden“ in der Hochgebirgszone „Zirkus-2“ im Wintersport-Ressort Gorki Gorod auf einem vom Schnee freigeräumten Fußballfeld. Das Spiel über zwei mal 15 Minuten endete 3:3 Unentschieden.

Da der Spielort ja nun doch etwas ungewöhnlich war, schaffte es das Match auch prompt zu einem Eintrag in die russische Ausgabe des Guiness Buch der Rekorde. Und da es sich beim Motto der Partie schon um Legenden handelte, ließ es sich der ehemalige UdSSR-Fußballer als Teilnehmer der WM-Endrunde 1970 in Mexiko und heutiger WM-Botschafter von Sotschi nicht nehmen, persönlich mit seiner Anwesenheit aufzuwarten.

Wie der Generaldirektor des Wintersportressorts, Alexander Nemtsow, betonte, sei Gorki Gorod im Allgemeinen sehr nah am Thema Fußball. „Wir arbeiten gerade verstärkt an der Gründung eines eigenen Fußballteams von Gorki Gorod“, sagte der engagierte Verantwortliche der Region. „Bei uns uns war sogar schon der originale Weltmeisterschafts-Pokal, in Krasnaja Poljana, rund tausend Meter über dem Meer“, fügte er voller Stolz hinzu.

Wenn das einmal kein Ansporn ist, für die Mannschaften aus Peru, Australien, Belgien, Panama und Schweden sowie die Hochkaräter Deutschland, Portugal und Spanien, die vom 15. bis zum 28. Juni ihre Gruppenspiele im Fischt-Stadion austragen werden. Das Eröffnungsspiel der Fußball-WM in Moskau können die Fans via Live-Übertragung auf dem Platz vor dem sehenswerten Hafengebäude von Sotschi miterleben.

[mb/russland.NEWS]

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